Während wir hier auf 850 m.ü.M. bei Takt -5 °C gerade an der Grenze zum wirklich tiefwinterlichen Kaltluftsee sitzen, hat mich mein relativ frostiger Eindruck nicht getäuscht, als ich heute Abend von Thierachern nach Thun radelte:
Gemäss MeteoSchweiz wurden in Thun um 22:50 Uhr immerhin -10,3 °C gemessen !
Zeitgleich auf dem Napf, gerade einmal 30 km weiter und 834 m höher, 10,3 °C (PLUS) !
Der krasseste TT-Unterschied wohl im Appenzellerland ... Gais Tmin -15, dagegen +10 Grad bei der neuen Station Kronberg (1658m)... mit Luftfeuchte von < 5%
Beim Blick aus dem neuen Meteomedia Büro ... sieht man schön die Inversion: unten weiss, über scharfer Grenze sind alle Bäume schwarz.
Ist zwar nicht mehr in dem Zeitraum (2.12.-4.12.), aber am Sonntagmorgen mass ich mit dem Autothermometer -23°C zwischen Ulrichen und Obergesteln. In Münster, das leicht erhöht über der Ebene liegt, war es "nur" -14.5°C. Immer wieder genial, wie kleinräumig sich ein Kaltluftsee bilden kann.
Wirklich sehr beeindruckend!
Und krass ist, dass gleichzeitig hier unten mittlerweile ein Eistag wahrscheinlich ist.
Der Nebel liegt zwar praktisch nur noch über dem "Belpmoos-Becken", wenn er aber noch verschwindet, ist die Sonne gleich verschwunden und es strahlt wieder ab.
Heute eher ungewöhnliche Hochnebelverteilung. Klassische Nebelgebiete sind offen (Aaremündung Rhein), dafür Hügelgebiete vielerorts zu. Zürich Ost lange unter Hochnebel, Stallikon bislang schönste Sonne
An der Inversionsgrenze: die Temperatur springt auf und ab: innert weniger Minuten von +1 auf +7 Grad und wieder zurück. Der Schnee hält sich aber erstaunlich gut.