Heute legt sich die Kaltfront des Höhentiefs an die Alpen. Zusätzlich zu den gestern und in der Nacht bereits gefallenen Regenmengen dürfte doch verbreitet ordentlich etwas zusammenkommen. Vor allem in den Gebieten in zentraler und östlicher Voralpennähe könnte das dazu führen, dass der August sein Regensoll erreicht (wenn nicht bereits geschehen). Von der Alpensüdseite wollen wir gar nicht erst reden, da dürfte der Tag nochmals heikel werden.
ICON:
Die Mengen dürften hier und dort wohl um einiges höher ausfallen, weil noch Gewitter eingelagert sind.
Dazu noch die Mengen der vergangenen 24 Stunden. Auffallend sind die Spitzen im Tessin und Misox (wo es ja erhebliche Probleme wegen Murgängen und Schlammlawinen gab) sowie entlang der zentralen/östlichen Voralpen, wo sich gestern ebenfalls auffällige Gewitterschienen bildeten:
Quelle: metradar.ch
Zuletzt geändert von Tinu (Männedorf) am Fr 21. Aug 2026, 09:06, insgesamt 2-mal geändert.
Tinu (Männedorf ZH, 422 m ü. M)
Gewitter und Sturm = erhöhter Pulsschlag
Föhn-fasziniert
Nach der Enttäuschung der letzten 24 Std hier.
Ich hatte ja nicht mit viel gerechnet, aber das war wirklich eine Nullnummer. Während sich Nine in Au/Wädenswil über mehr als 50 l. Gewitterregen freuen konnte.
Herrje, das hätten.wir hier gebraucht.
Bester Tag des ganzen Sommers! Flächiger anhaltender Niederschlag für alle!
In Bauma schon über 30l, vielleicht reicht es dass die Töss wieder Wasser führt.
Ich meine man darf schon behaupten, dass das, was jetzt übers Land zieht das Ende dieses Hochsommers 2026 markiert. Alles, was jetzt noch kommt, sind Rückzugsgefechte Richtung Herbst.
Daran ändert auch der (voraussichtliche) Kurz-Wärmeschub nächste Woche nix mehr.
Was bleibt ist irgendwie innere Leere und Ratlosigkeit (nicht Fatalismus, das ist nicht dasselbe!). Ich für meinen Teil brauche noch etwas Zeit, um diesen Sommer zu verarbeiten. Während der Hitzephasen der letzten Wochen habe ich manchmal vom Geräusch von Regen geträumt (kein Scheiss). Andere wischen das einfach weg, aber ich kann das nicht.
Kurzum: Aufarbeitung ist schon angesagt, aber ohne dabei den Weltuntergang zu propagieren. Mal schauen, ob es gelingt.
Tinu (Männedorf ZH, 422 m ü. M)
Gewitter und Sturm = erhöhter Pulsschlag
Föhn-fasziniert
Ich befürchte aber, diesen Herbstund Winter werden wir uns Flossen wachsen lassen müssen. Bei der Wärmeanomalie im Oberflächenwasser vom Atlantik vor Spanien, Frankreich und England, die sich paralell zum El Niño (Zufall oder nicht) gebildet hat, wird sich da jedes Tiefdruckwölkchen enorme Wassermassen einverleiben und zu uns auf den Kontinent bringen. Wir werden uns noch nach der Trockenheit sehnen...
Zuletzt geändert von Jeannette am Fr 21. Aug 2026, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.
Hier am Ende immerhin rd..25 l.
Das reicht, um die oberste Bodenschicht wieder ein bisschen anzufeuchten und das Gras wieder etwas sprießen zu lassen.
Bleibt halt die Frage, wie es weiter geht.
Optimal wären jetzt noch 50l., gut verteilt über die nächsten Tage.