frosch hat geschrieben: Mo 10. Aug 2026, 13:49
Federwolke hat geschrieben: Mo 10. Aug 2026, 10:15
Gesunde Wälder kühlen, liefern im Sommer durch ihre Verdunstung Benzin für Gewitter und sind eine CO2-Senke. Geht jetzt mal in den verdorrten Wäldern spazieren und berichtet, wie sich das anfühlt im Vergleich zu Wäldern, die noch einigermassen intakt sind. Und statt CO2 zu binden setzen die absterbenden Bäume noch mehr solches frei. Läuft.
Das CO2 und andere Kohlenstoffverbindungen entstehen erst bei der Verbrennung oder Verrottung (z.B: Permafrost in Sibirien)
Wenn der sibirische Permafrost grossflächig taut, betrifft das weit mehr als nur CO₂..
- Mikroorganismen zersetzen bislang gefrorenes Material und setzen CO₂, Methan und Lachgas frei.
- Damit verstärkt sich die Erderwärmung selbst – auch ohne zusätzliche menschliche Emissionen.
- Folgen sind mehr Hitze, Dürren, Starkregen, Waldbrände und Ernteausfälle.
- In der Arktis drohen zudem Schäden an Gebäuden, Strassen, Pipelines und Versorgungssystemen.
- Auftauende Böden können Schadstoffe wie Quecksilber in Gewässer und Nahrungsketten freisetzen.
- Auch alte Krankheitserreger und Sporen können wieder an die Oberfläche gelangen.
- Zusätzlich verändern sich Lebensräume von Zecken, Insekten und anderen Krankheitsüberträgern..
- Eine „Urzeitvirus-Pandemie“ ist nicht belegt – lokale biologische Risiken dagegen schon.
Erwärmung → Permafrost taut → Mikroben werden aktiv → CO₂/CH₄/N₂O → zusätzliche Erwärmung → noch mehr Permafrost taut.
Ein grossflächiges Auftauen der Permafrostgebiete ist noch nicht automatisch das Ende der Menschheit. Es könnte aber ein wesentlicher Baustein jener Kaskade sein, die unsere heutige globalisierte Zivilisation – mit stabiler Nahrungsmittelversorgung, Welthandel, Infrastruktur und politischer Ordnung – zunehmend unhaltbar macht.
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