Wenn die 41.5 °C von Grono ein gültiger Rekord sind, dann gilt das wohl auch für die Tagesmitteltemperatur desselben Tages: 32.7 °C.
Altenrhein hatte übrigens eben etwas Föhn, welcher die Temperatur um 23 Uhr nochmal über 32°C getrieben hat.
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Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
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Chicken3gg
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Da kommen wir definitiv nicht ran, aber mit den 31.4 Grad gestern hat Basel-Binningen den bisherigen Rekord von 29.2 Grad um über 2 Grad pulverisiert!
Tmin 23.9 Grad sind wohl auch neuer Stationsrekord. Trotz klarer und mehr oder weniger windstiller Nacht!
Ausserdem heute 9. Tag in Folge über 35 Grad!
Am Euroairport ist es sogar der 11. Wüstentag, wie damals im August 2003.
Zuletzt geändert von Chicken3gg am So 28. Jun 2026, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Mit mehr Wolken als erwartet wurden es dann doch nicht mal 42. Bei 41.7 Grad war Schluss, in Coschen direkt an der Grenze zu Polen. Tschechien 41.9 Grad als neuer Allzeitrekord in Doksany, nördlich von Prag. Wien Innere Stadt hat jetzt auch endlich den ersehnten 40er, die 39.7 an der Hohen Warte finde ich bemerkenswerter. Sind keine neuen Österreich-Allzeitrekorde, aber deutliche für Juni.Federwolke hat geschrieben: ↑Sa 27. Jun 2026, 20:07 Heute 41.5 Grad in Drewitz (Sachsen-Anhalt, östlich von Magdeburg). ICON-D2 hat für morgen immer noch Spitzen um 43 Grad südlich von Berlin drin. Funktioniert aber nur, wenn die Gewitter nicht zu früh abräumen. Bleibt also spannend.
Zuletzt geändert von Federwolke am So 28. Jun 2026, 22:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Höchstwert CZ korrigiert
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Hallo zusammen
Dank der Hitzewelle war ich gezwungen, die Renovation meiner Wetterhütte endlich abzuschliessen, um Daten zur Hitzewelle zusammeln.
Das Openair St. Gallen von Donnerstag bis Sonntag war einmal mehr kein "Schlamm-Gallen", sondern "Staub-Gallen". Aber dieses Jahr war es wirklich krass. Meine Wetterstation liegt 10 km entfernt auf ähnlicher Höhe wie das Sittertobel in einem Quartier mit viel Wiese.
Der bisherige Juni-Rekord in der bis 2012 zurückreichenden Messreihe von 34.6 Grad wurde gleich zwei mal und deutlich übertroffen. Am Samstag wurde mit 35.9 Grad die zweithöchste Temperatur überhaupt registriert und es fehlten nur noch 0.6 Grad zu meinem Allzeitrekord vom 28. Juli 2013. Auch in St. Gallen hat zum Allzeitrekord (über mindestens ein Jahrhundert) nur derselbe Betrag gefehlt. Keiner der Tage hatte bei mir ein Tmax unter 34 Grad.
Einfach abartig und äusserst beunruhigend diese Hitze.
LG Thundersnow
Dank der Hitzewelle war ich gezwungen, die Renovation meiner Wetterhütte endlich abzuschliessen, um Daten zur Hitzewelle zusammeln.
Das Openair St. Gallen von Donnerstag bis Sonntag war einmal mehr kein "Schlamm-Gallen", sondern "Staub-Gallen". Aber dieses Jahr war es wirklich krass. Meine Wetterstation liegt 10 km entfernt auf ähnlicher Höhe wie das Sittertobel in einem Quartier mit viel Wiese.
Der bisherige Juni-Rekord in der bis 2012 zurückreichenden Messreihe von 34.6 Grad wurde gleich zwei mal und deutlich übertroffen. Am Samstag wurde mit 35.9 Grad die zweithöchste Temperatur überhaupt registriert und es fehlten nur noch 0.6 Grad zu meinem Allzeitrekord vom 28. Juli 2013. Auch in St. Gallen hat zum Allzeitrekord (über mindestens ein Jahrhundert) nur derselbe Betrag gefehlt. Keiner der Tage hatte bei mir ein Tmax unter 34 Grad.
Einfach abartig und äusserst beunruhigend diese Hitze.
LG Thundersnow
Zuletzt geändert von Thundersnow am Mo 29. Jun 2026, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Die Fehlprognose wird ja auch überdeutlich an der vorschnellen Bilanz zur Hitzewelle im neuesten MeteoSchweiz-Blog, der dann auch weitere Journalisten auf den Leim gingenTimi1908 hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 15:06In der Tat, misst der inzwischen versteppte Jurasüdfuss wieder verbreitet 32 Grad. Auch Bern hat die 30er wieder locker geknackt. In der Savanne herrschen andere Bedingungen und dies sollte man bei der Temperaturprognose nach einer solch langen Trockenheit eigentlich erkannt haben. Vielleicht klappts ja heute oder morgen mit etwas Regen. Danach ist wieder finito.DomE hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 11:00 Gestern sollte angeblich das Ende der Hitzewelle sein. War auch an vielen Orten über 30. Heute wieder von 28 auf 30 korrigiert und am Abend sind es dann 32/33 und den ganzen Tag scheint die Sonne. Und wenn Morgen und Übermorgen wieder solche Falschvorhersagen passieren, dann gibt es in Genf bis Ende August 75 Hitzetage hintereinander. Rant over.
Wobei das ja eine Huhn-Ei- / Ei-Huhn-Frage ist: Richtet sich die mediale Berichterstattung nach den Vorgaben der Bundesbehörde oder arbeitet diese auf Druck der Medien?
Interessant ist sie trotzdem, nur leider nicht vollständig weil die zwei letzten Tage fehlen. Aufgefallen ist mir noch dies hier:
https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber ... smass.htmlDie Hitzewelle stellte in weiten Teilen Europas ein Extremereignis dar (Abb. 4). Dabei war der Einfluss des Klimawandels auf die Hitzewelle erheblich. Laut der aktuellen Studie von World Weather Attribution wäre die von ihnen definierte Hitzewelle (im Vergleich zu oben von kürzerer Dauer und über ganz Europa) vor 50 Jahren noch praktisch unmöglich gewesen. Damals wäre dasselbe Wetterereignis rund 3,5 °C weniger heiss ausgefallen.
Ersetze "wäre" durch "ist". Denn genau vor 50 Jahren, also 1976, gab es zu diesem Zeitpunkt eine vergleichbare Hitzewelle. Sie dauerte (je nach Standort ungefähr) vom 21. Juni bis 6. Juli mit sogar sehr ähnlichem GWL-Verlauf, siehe u.a. https://www.orniwetter.info/wetterlagenkalender/#Archiv
Wenn man auf den ersten Grafiken im Blog zu den 10-tägigen Hitzewellen nachschaut, dann erkennt man beim Vergleich mit 1976 eine durchschnittliche Temperaturdifferenz von ca. 4 Grad zu heute.
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Das kann ich aus erster Hand beantworten: Die Behörde macht weitgehend was sie will und arbeitet nicht auf Druck der MedienDie Fehlprognose wird ja auch überdeutlich an der vorschnellen Bilanz zur Hitzewelle im neuesten MeteoSchweiz-Blog, der dann auch weitere Journalisten auf den Leim gingen![]()
Wobei das ja eine Huhn-Ei- / Ei-Huhn-Frage ist: Richtet sich die mediale Berichterstattung nach den Vorgaben der Bundesbehörde oder arbeitet diese auf Druck der Medien?
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Im konkreten Fall vielleicht nicht. Ich meinte die allgemeine Erwartungshaltung. Ich kenne das ja noch aus meinen Arbeitnehmerzeiten: Man hat Monatsrückblicke mindestens drei Tage vor Monatsende geliefert, weil die Medien das so wollten. Wobei man sie dazu "erzogen" hat, weil die privaten Wetterdienste schneller sein wollten als die staatlichen, worauf diese nachgezogen hatten usw... Die aktuelle Situation hat eine über 20jährige Geschichte. Mit meiner Selbstständigkeit habe ich mich dem entzogen: Bilanziert wird erst, wenn etwas fertig ist und die definitiven Daten vorliegen. Dann dauert's eben, so lange es dauert. Den Normalkonsumenten interessiert es dann zwar nicht mehr und Geld verdienen kann man damit auch nicht, aber man kann sich damit hämische Kommentare ersparenTinu (Männedorf) hat geschrieben: ↑Di 30. Jun 2026, 19:14 Das kann ich aus erster Hand beantworten: Die Behörde macht weitgehend was sie will und arbeitet nicht auf Druck der Medien![]()
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Re: Hitzewelle zweite Junihälfte 2026
Der Höchstwert von Drewitz am Samstag wurde vom DWD nachträglich korrigiert - offenbar fehlten in den Originaldaten einzelne 10Min-Werte. Neuer D-Rekord somit nun offiziell 41.8 °CFederwolke hat geschrieben: ↑So 28. Jun 2026, 21:52Mit mehr Wolken als erwartet wurden es dann doch nicht mal 42. Bei 41.7 Grad war Schluss, in Coschen direkt an der Grenze zu Polen. Tschechien 41.9 Grad als neuer Allzeitrekord in Doksany, nördlich von Prag. Wien Innere Stadt hat jetzt auch endlich den ersehnten 40er, die 39.7 an der Hohen Warte finde ich bemerkenswerter. Sind keine neuen Österreich-Allzeitrekorde, aber deutliche für Juni.Federwolke hat geschrieben: ↑Sa 27. Jun 2026, 20:07 Heute 41.5 Grad in Drewitz (Sachsen-Anhalt, östlich von Magdeburg). ICON-D2 hat für morgen immer noch Spitzen um 43 Grad südlich von Berlin drin. Funktioniert aber nur, wenn die Gewitter nicht zu früh abräumen. Bleibt also spannend.
Weitere neue Allzeit-Landesrekorde, die ich finden konnte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Dänemark: 37.0 Ødum und Odense Airport
Tschechien: 41.9 Doksany
Polen: 40.5 Slubice
Weissrussland: 40.4 Pinsk
Slowakei: 41.3 Kamenica nad Hronom (manuelle Wetterstation, nicht im Atlas enthalten)
Ungarn: 42.0 Szécsény
"Jetzt war's mal ein paar Tage 33-34 Grad, tut doch nicht so..." (sinngemäss Ölbert Rösti heute Mittag im Tagesgespräch - habe nur diesen Einspieler im Rendez-vous gehört, das hat mir gereicht)
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