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Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

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Federwolke
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Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Nur noch eine gute Woche hin und noch niemand hat sich getraut, einen Thread zu eröffnen? Nun ja, das Forum fällt eben auch allmählich aus der Zeit...

In anderen Jahren mit extrem unsicherer Ausgangslage habe ich auf eine eigene Winterprognose verzichtet. Heute wage ich mich vorsichtig daran, streiche aber hauptsächlich die Gründe für die Unsicherheit heraus:

https://www.fotometeo.ch/winterprognose ... -im-nebel/

Hier wie gewohnt die Auflistung der modellierten Temperaturabweichung über den Gesamtwinter aller im Ensemble enthaltenen Langfristmodelle. Seit letztem Jahr neu hinzugestossen ist das australische Modell (BOM), und ist gleich das wärmste. Einen grossen Einfluss auf die Prognosegüte des Ensembles dürfte dies kaum haben. Ich habe sie so gut wie möglich sortiert: Oben die für Mitteleuropa kältesten Rechnungen, unten die wärmsten.

Für jene, denen manche Modellbezeichnungen nicht so geläufig oder ungewohnt sind:
MetOffice = UKMO (United Kingdom)
JMA = Japan
ECCC = Kanada
CMCC = Italien
NCEP = CFS (USA)

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Zuletzt geändert von Federwolke am So 23. Nov 2025, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Federwolke
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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Hiermit wäre die Hauptsaison des Spekulatius auch kalendarisch eröffnet ;)
Was Weihnachtswetter-Orakel mit den täglichen CFS-Rechnungen gibt's (im vierten Jahr darf man das wohl bereits "traditionsgemäss" nennen) ab heute Abend wieder im Adventskalender unter dem Kurzwetterbericht der fotometeo-Startseite.

Das Grobe und Ganze für den Dezember hingegen hier: https://www.orniwetter.info/monatsprogn ... mber-2025/

Und die exklusiven Sturmforum-Goodies:

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Wer's gerne schneereich mag, muss also in die Berge Norwegens (ist zwar schon lange kein Geheimtipp mehr und schon gar nicht exklusiv für Dez. 2025). Die Alpen können jetzt noch eine Weile vom weissen Segen der letzten Woche zehren, unterhalb von 1500 m wird's aber bald wieder mau.

So ist in Europa definitiv kein Winter zu machen. Man achte speziell darauf, wo die 0-Grad-Isotherme verläuft:

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Tinu (Männedorf)
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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Tinu (Männedorf) »

Hier noch der Artikel, den ich unter kompetenter Unterstützung von Fabienne für die TA-Titel zum "Polaralarm" geschrieben habe.

Hier gehts zum Original: https://www.tagesanzeiger.ch/wetter-sch ... 1012414225

Text fürs Sturmforum:

Wird es diesmal in der Schweiz wieder einmal «richtig» Winter?

Was sagen die Langfristprognosen zum Winter? Und welche Rolle spielt dabei der gestörte Polarwirbel? Eine Einordnung.

Es ist zu einem fixen Ritual geworden: Etwa ab Oktober geistern die Schlagzeilen durch den Blätterwald, die auf einen bevorstehenden «Jahrhundertwinter» hinweisen. Kalt soll es werden und schneereich, heisst es jeweils. Auch dieses Jahr ist das nicht viel anders. Unter anderem wurde bereits Anfang November der «Polarwirbel-Alarm» ausgerufen.

Dasselbe geschieht übrigens jeweils auch regelmässig im Frühling. Dann wird über den anstehenden Sommer gemutmasst – und praktisch immer läuft es auf einen drohenden «Glutsommer» oder «Dürresommer» hinaus. Etwas, was beispielsweise im vergangenen Sommer in Mitteleuropa nachweislich nicht der Fall war. Der Sommer war zwar überdurchschnittlich warm, aber keineswegs glutheiss oder zu trocken.

Die «Marktschreierei» im Vorfeld der beiden prägenden Jahreszeiten sei jeweils laut, sagt die unter anderem auf Langfrist-Wetterprognosen spezialisierte Berner Meteorologin Fabienne Muriset. «Eine schonungslose Verifikation des Vorhergesagten findet dann aber im Nachhinein nicht mehr statt», betont sie. Bezüglich der Schlagzeilen schlägt die Expertin deshalb andere Formulierungen vor. «Grosses Stochern im Nebel» wäre weitaus ehrlicher, meint sie.

Winterprognose: Kompliziertes Räderwerk in der Atmosphäre

Um die Problematik zu verstehen, macht es Sinn, sich vor Augen zu führen, was mit den heutigen Mitteln der Technik (inklusive KI) im Bereich der Wettervorhersage überhaupt möglich ist – und was nicht. Grundsätzlich sind exakte Wetterprognosen, also die Aussage darüber, wie das Wetter an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit sein wird, nach wie vor auf einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen limitiert.

Der Hauptgrund dafür sind die chaotischen und komplexen Prozesse, die in der Atmosphäre ablaufen. Die Atmosphäre gleicht einem gigantischen Räderwerk, in dem Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit, Druck, Sonnenschein oder Wind in einem stetigen Zusammenspiel sind. Der Spruch vom Schmetterling, der in Peking mit den Flügeln schlägt, wodurch sich in New York das Wetter ändert, ist zwar mittlerweile etwas abgegriffen, aber durchaus treffend.

Richtiger Kaltwinter ist in der Schweiz kaum noch möglich

Noch viel schwieriger als kurzfristige Wetterprognosen sind Prognosen, die sich über Wochen oder gar Monate erstrecken. In der Meteorologie gibt es sie dennoch: Es handelt sich um sogenannte Saisonal- oder Langfristprognosen. Diese basieren auf riesigen Datenmengen globaler Rechenmodelle.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Prognose liefern die Langfristprognosen aber keine exakten Wettervorhersagen. Sie geben lediglich Hinweise darauf, wie sich Temperatur, Druckverhältnisse oder Niederschlag über einen bestimmten Zeitraum hinweg im Vergleich zur langjährigen Klimanorm entwickeln könnten. Vor allem beim Faktor Temperatur sind diese Langfristprognosen mittlerweile treffsicherer als auch schon. Allerdings gilt das nur dann, wenn man sie als das betrachtet, was sie sind: grobe Tendenzen.

Für die nun kurz bevorstehende kalte Jahreszeit (Dezember, Januar und Februar) zeigen die Langfristprognosen verschiedener Wettermodelle allesamt einen Winter, der im Vergleich zur Normperiode 1993 bis 2016 insgesamt zu mild ausfallen soll.

Im Alpenraum ist das Signal für einen milden Winter sogar relativ deutlich. Gemäss Fabienne Muriset wäre alles andere auch überraschend. «Es käme einem Wunder gleich, würden die Langfristmodelle tatsächlich einen Kaltwinter in Europa prognostizieren», sagt sie.

Hauptgrund dafür ist die Erderwärmung. Das Klima hat sich in der Schweiz seit Beginn der regelmässigen Messungen im Durchschnitt um mehr als 2 Grad erwärmt. Eine Folge davon: Die durchschnittliche Schneefallgrenze liegt im Winter heute etwa 500 Meter höher als noch im Jahr 1900. Für einen «richtigen» Kaltwinter, wie sie etwa noch in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts vorkamen, bräuchte es also eine massive Kälteanomalie. «Aber woher soll die kommen?», fragt Muriset.

Für sehr kalte Winterphasen in Mitteleuropa braucht es Luftmassen, die entweder aus Russland oder direkt aus der Arktis stammen. Gemäss Muriset «produziert» Sibirien nach wie vor ordentlich Kaltluft. «Diese Luft gelangt aber extrem selten nach Europa.»

Bleiben die Vorstösse polarer Kaltluft von der Arktis, wie es vor knapp zwei Wochen der Fall war. Wegen der steigenden Meerwassertemperaturen und des stetigen Schrumpfens der Polareisfläche verliert diese Kaltluft aber mehr und mehr ihren «Biss». Die Polarluft strömt bei entsprechender Wetterkonstellation auf dem Weg nach Europa über verhältnismässig mildes Meerwasser und wird auf diese Weise modifiziert, also erwärmt. Was am Ende hierzulande ankommt, reicht vielleicht noch für Schnee und Kälte in höheren Lagen, aber nicht mehr in den Tieflagen des Mittellandes.

Ein sehr kalter oder sogar ein «Jahrhundertwinter» alter Prägung ist unter Berücksichtigung dieser Faktoren also sehr unwahrscheinlich. Allerdings – und das betont auch Fabienne Muriset – heisst das nicht, dass es im Verlauf des Winters nicht zu kalten und auch schneereichen Perioden kommen kann. Diese seien auch im erwärmten Klima weiterhin möglich.

Welche Rolle spielt der Polarwirbel?

Dazu beitragen könnte beispielsweise ein Phänomen, über das in den letzten Tagen ebenfalls viel zu lesen war: die Schwächung des Polarwirbels.

Wie es Meteorologe Andrej Flis von Severe Weather Europe anschaulich erklärt, ist der Polarwirbel im Grunde genommen nichts anderes als ein grosses Tiefdruckgebiet, das wie eine rotierende «Wand» über und um die Polarregionen wirkt. Der Wirbel reicht von der Erdoberfläche bis zur Stratosphäre in über 50 Kilometer Höhe und schliesst die kalte Polarluft ein. Der Polarwirbel ist aufgeteilt in den einen oberen (stratosphärischen) und einen unteren (troposphärischen) Teil.

Ein starker Polarwirbel bedeutet eine starke polare Zirkulation. Diese hält die kalte Luft in den Polarregionen fest und verhindert ihr Entweichen. Dadurch herrschen mildere Winterbedingungen in den meisten Teilen der USA, Europas und anderer mittlerer Breiten.

Der zweite Zustand ist ein Zusammenbruch des Polarwirbels. Ein derart gestörter Polarwirbel kann die kalte Luft viel schwerer «halten», sodass sie nun leicht aus den Polarregionen in mittlere Breiten, also auch nach Mitteleuropa, entweichen kann.

Eine solche Schwächung des Polarwirbels ist derzeit tatsächlich im Gange. Allerdings sind die konkreten Auswirkungen dieses Vorgangs auf unser Wetter nur sehr schwer vorherzusagen. Wie Helge Tuschy, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD), in einer ausführlichen Analyse aufzeigt, ist es entscheidend, dass sich dieser Prozess nicht nur auf die oberen atmosphärischen Schichten (also die Stratosphäre) beschränkt, sondern auch die darunterliegende wetteraktive Troposphäre erfasst.

Sollte das geschehen, würde die Wahrscheinlichkeit tatsächlich steigen, dass es bis in den Dezember oder sogar in den Januar hinein zu «kalten Überraschungen» in Mitteleuropa kommt. So wie es derzeit aussieht, dürfte diese Ausdehnung auf die Troposphäre allerdings eher nicht erfolgen.

«Kälterekorde sollte man für die Schweiz nicht erwarten»

Helge Tuschy weist ausserdem darauf hin, dass der Zustand des Polarwirbels bei weitem nicht der einzige Faktor ist, der über unser Winterwetter bestimmt. Unter anderem funken auch die Meeresströmungen sowie die (chronisch erhöhten) Meerwassertemperaturen massgeblich hinein.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Chancen auf einen aussergewöhnlich kalten Winter auch in diesem Jahr eher gering sind. An einen Strohhalm können sich Winterfans aber klammern: Der gestörte Zustand des Polarwirbels bietet eine bessere Ausgangslage als auch schon, sodass es zumindest periodisch auch im Flachland winterlich werden könnte. «Kälterekorde sollte man aber keine erwarten, dafür müsste einfach alles perfekt zusammenpassen, was die Ausgangslage schlicht nicht mehr hergibt», sagt Fabienne Muriset.
Tinu (Männedorf ZH, 422 m ü. M)
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Federwolke
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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Das Chaos in der Modellwelt geht 2026 weiter wie 2025 aufgehört hat. Die KI ist diesbezüglich auch nicht schlauer:

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Demnach besteht immerhin eine etwa 10 % Chance, dass es so kalt wird wie schon lange nicht mehr. Falls dem so wäre, würde dies den weiteren Verlauf natürlich stark beeinflussen, ich rechne aber eher mit einer "Normalisierung" in der zweiten Monatshälfte: https://www.orniwetter.info/monatsprognose-januar-2026/

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Die erste Monatshälfte ist in der Geopotenzial-Austrogung über Osteuropa und dem positiven Wulst von Irland bis Grönland zu sehen, die zweite Monatshälfte im Tiefdruck über dem Atlantik und den SW-NE verlaufenden Isobaren.

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Der kleine braune Fleck in Norditalien könnte auch grösser sein und das Tessin mit einbeziehen, wenn das Modell etwas feiner aufgelöst wäre. Die Frage stellt sich also: Gibt es im Tessin flächendeckend mehr als 30 mm Niederschlag? Auf der Nordseite wäre die Trockenheit dann definitiv beendet, aber warten wir es ab...

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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Dass ich das noch mal erleben darf: Trotz etwas Verzug ist mein Monatsrückblick der erste. Weder MeteoSchweiz noch die ZAMG (pardon, die heisst ja nicht mehr so...) haben es bis heute geschafft, einen Dezember-Rückblick zu verfassen. Waren wohl zu viele Feier- und Brückentage für eine Vorabauswertung :unschuldig:

Der Dezember wartet mit einer faustdicken und bisher nirgends thematisierten Überraschung in Sachen Rekorde auf. Mehr sei hier nicht verraten, sonst liest es ja keiner ;) :
https://www.fotometeo.ch/in-allen-belan ... mber-2025/

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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Federwolke hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 20:07 Mehr sei hier nicht verraten, sonst liest es ja keiner ;)
Scheint zu klappen. Doppelt so viele Zugriffe in fünf Stunden wie auf die November-Analyse seit ihrer Veröffentlichung.
War aber kein Trick: Dani Gerstgrasser hat mich per BlueSky darauf aufmerksam gemacht, dass der Rekord doch schon im MeteoSchweiz-Blog thematisiert wurde. Nur war der so geschickt in einem dem Titel nach belanglosen Blogbeitrag versteckt, dass ich ihn gar nicht angeklickt hatte.
Und dass provisorische Monatsrückblicke zusätzlich unter "Service und Publikationen" veröffentlich werden, wusste ich bis heute auch nicht. Bin davon ausgegangen, dass dort nur die definitiven Analysen am 10. des Folgemonats erscheinen (die provisorischen werden offenbar überschrieben). Nun ja, Übersichtlichkeit war noch nie die Stärke dieser Bundesseite... Von der ZAMG gibt es aber tatsächlich noch nichts. Und bei denen ist auch der 6. Januar ein Feiertag.

Mathias Uster
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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Mathias Uster »

Federwolke hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 13:32 Demnach besteht immerhin eine etwa 10 % Chance, dass es so kalt wird wie schon lange nicht mehr. Falls dem so wäre, würde dies den weiteren Verlauf natürlich stark beeinflussen, ich rechne aber eher mit einer "Normalisierung" in der zweiten Monatshälfte

Die Frage stellt sich also: Gibt es im Tessin flächendeckend mehr als 30 mm Niederschlag? Auf der Nordseite wäre die Trockenheit dann definitiv beendet, aber warten wir es ab...
Die 10% Chance wurde realisiert, die Normalisierung hin zum neuen Klimaregime wird mit jedem Tag sicherer - und sogar der Süden kommt mal wieder unter die Dusche.


Stabe
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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Stabe »

...Was nützt es dem Süden, wenn die Staulagen immer dann Versagen, wenn endlich mal enen Kaltluftsee liegt? Einen Feuchten Furz!
Letzter Schneefall in Locarno: 22 November 2024...Letzte Richtige Staulage mit über 20cm Schnee: anfangs Dezember 2017. :down:

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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Stabe »

Ich muss Mich Korrigieren: Heute morgen um 7 mass Locarno Monti tatsächlich 1cm Neuschnee, selbst die Magadinoebene war leichtAngezuckert! :-D WinterNullnummer 25/26 abgewendet! :up:

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Re: Mittelfrist / Langfrist Winter 2025-26

Beitrag von Federwolke »

Das Wagnis einer solchen Prognose liegt darin begründet, dass es letztmals 2017 einem Januar gelang, bis zum Ende das Minus zu konservieren...
Aus: https://www.orniwetter.info/monatsprognose-januar-2026/

Ab Morgen kann die Aufholjagd losgehen:
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(wird täglich aktualisiert)

Wird aus heutiger Sicht schwierig, da keine aussergewöhnliche Mildwuchtbrumme ansteht. Wobei die Schweiz gegenüber BaWü einen kleinen Föhn-Vorteil hat. Einzelne Stationen werden es vielleicht noch ins Plus schaffen, die üblichen Gebietsmittel wohl eher nicht. Aber entscheidend wird die letzte Januar-Woche sein, und die ist momentan noch ein blinder Fleck: https://charts.ecmwf.int/permalinks/2-m ... lies-76291

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