Allschwil, Basel-Binningen, St. Chrischona massen um 16:30 die stärkste Böe dieser Stunde.
Die KF kam ziemlich stark von N nach S rein.
Die Schäden liegen allerdings in Windrichtung, N bis NW.
Auf Grund des ähnlichen Geländes zitiere ich hier mal Kaiko:
Wenn jetzt also mit Eintreffen der KF "Fallwinde" den "Berg" (von der Chrischona her) runterkamen, kanalisiert wurden und unten von der vorherrschenden Windrichtung nach Osten abgelenkt wurden, wäre dies durchaus ein ziemlich stark verstärkender Effekt wie in Quinten. Es ist sozusagen plötzlich die doppelte Menge Luft in Grenzach, die da weg muss => doppelte Geschwindigkeit.Kaiko (Döttingen) hat geschrieben:spannende Videos![]()
@Michael: Ich habe noch einen anderen Lösungsansatz für die Böenspitzen in Quinten gefunden.
Als die Front über den Leistkamm der Kurfirsten brauste, erzeugte der starke Niederschlag Fallböen wie in einem Sommergewitter.
Diese wurden entlang der Geländeeinschnitte am Südhang oberhalb Quinten kanalisiert und zum Walensee geleitet.
Bei Quinten trafen diese Böen auf den Weststurm welche durch den Druckanstieg von West nach Ost unterwegs war, und wurden nach Osten abgelenkt.
Die Messstation Quinten liegt ja etwas östlich vom Bach, welcher in den Walensee mündet.
Das ganze illustriert in einer Grafik:
Meine Grafik dazu:
Schadensmeldungen (Orte) aus diesem Artikel:
http://www.badische-zeitung.de/grenzach ... 72824.html
Dann hätten wir hier die Messstation von Grenzach mit 67.9km/h Maximum mit Eintreffen der KF um 16:27. Schön zu sehen auch der Druckanstieg danach sowie der einsetzende NS.

http://www.erdis-wetter.de/current.html
Die Schäden sind ja nicht aussergewöhnlich. Und da das Dorf eben langgezogen und nördlich ziemlich geschützt liegt, ist auch das langgezogene Schadensbild meiner Meinung nach normal.
Ist also wohl nix mit Tornado o.ä.
Und übrigens, wie hier geschrieben:
http://www.badische-zeitung.de/basellan ... 67466.html
Andrea wütete hier eher weniger schlimm als Joachim. Die max. Böen in Allschwil waren beide Male 78.9km/h (merkwürdig^^)
Nach Joachim lagen meiner Meinung nach in der Stadt wesentlich mehr Äste rum als nach Andrea. Abgesehen von ein paar Strassenschildern, einigen Ziegeln und dem Schaden am Bau beim Messeplatz gabs nichts nennenswertes. Alle Bäume hier blieben stehen.

