Re: (Alb-)Träume 2026
Verfasst: Di 31. Mär 2026, 12:57
Ist schon noch interessant. Wenn man den März 1984 mal im GFS-Archiv auf wetter3.de durchlaufen lässt und ihn mit dem gerade zu Ende gehenden März 2026 vergleich, gibt es durchaus interessante Gemeinsamkeiten, aber eben auch markante Unterschiede.
Grundsätzlich waren der März 1984 wie auch der März 2026 von einer mehrheitlich meridionalen atmosphärischen Struktur geprägt. Das bedeutet: Der Luftmassenaustausch erfolgte eher in Nord-Süd-Richtung als in West-Ost-Richtung. Beide März-Monate waren geprägt von Kaltluftausbrüchen, unterbrochen von länger anhaltenden Phasen mit ruhigerem Hochdruckwetter.
Aber: Die Qualität der Polarluftausbrüche ist bei Weitem nicht vergleichbar. 1984 gab mehrere sehr markante Ausbrüche von sehr kalten Luftmassen, beispielhaft hier die Situation am 3. März 1984 und dann nochmals am 9. März 1984:


Wir hatten es also mit ausgeprägten "Nordostrutschen" zu tun, wie sie für das damalige Klima typisch waren.
Der März 2026 brachte das nur am Ende ansatzweise zustande, was die Karte vom 26. März zeigt. Der Kaltluftausfluss war schwächer und reichte vor allem nicht so weit nach Süden (resp. die Luft milderte sich eben stärker ab, je weiter sie nach Süden kam, weil sie schon am Ursprung zahnloser war).

Dieser Kaltluftausbruch kann bezüglich der Qualität der polaren Luftmasse nicht mithalten mit den beiden oben gezeigten Beispielen aus dem März 1984. Die anderen Kälte-"Pfüpfe" im März 2026 waren nicht der Rede Wert und verdienen diese Bezeichnung eigentlich nicht.
Ist zwar keine tiefgreifende Analyse; aber es zeigt sehr gut, wo die Krux liegt.
Grundsätzlich waren der März 1984 wie auch der März 2026 von einer mehrheitlich meridionalen atmosphärischen Struktur geprägt. Das bedeutet: Der Luftmassenaustausch erfolgte eher in Nord-Süd-Richtung als in West-Ost-Richtung. Beide März-Monate waren geprägt von Kaltluftausbrüchen, unterbrochen von länger anhaltenden Phasen mit ruhigerem Hochdruckwetter.
Aber: Die Qualität der Polarluftausbrüche ist bei Weitem nicht vergleichbar. 1984 gab mehrere sehr markante Ausbrüche von sehr kalten Luftmassen, beispielhaft hier die Situation am 3. März 1984 und dann nochmals am 9. März 1984:


Wir hatten es also mit ausgeprägten "Nordostrutschen" zu tun, wie sie für das damalige Klima typisch waren.
Der März 2026 brachte das nur am Ende ansatzweise zustande, was die Karte vom 26. März zeigt. Der Kaltluftausfluss war schwächer und reichte vor allem nicht so weit nach Süden (resp. die Luft milderte sich eben stärker ab, je weiter sie nach Süden kam, weil sie schon am Ursprung zahnloser war).

Dieser Kaltluftausbruch kann bezüglich der Qualität der polaren Luftmasse nicht mithalten mit den beiden oben gezeigten Beispielen aus dem März 1984. Die anderen Kälte-"Pfüpfe" im März 2026 waren nicht der Rede Wert und verdienen diese Bezeichnung eigentlich nicht.
Ist zwar keine tiefgreifende Analyse; aber es zeigt sehr gut, wo die Krux liegt.



