Federwolke hat geschrieben:Auch nicht gerade alltäglich, wenn bei einer Bisenlage die Zellchen über dem Grossen Moos (das einzig wahre Flachland der Schweiz) entstehen. Vermutlich Konvergenz zwischen der Bise und dem Outflow (Joran d'orage) des zuvor durch den Neuenburger Jura gezogenen Gewitters.
Wir haben in diesem Monat ja auffällig viele Nord- bzw. Nordwestlagen gehabt (siehe
Wetterlagenkalender). Die Gewittervorhersage war - wohl mangels Erfahrung - denn auch oft nicht ganz einfach. Gewitter aus Nord oder Ost sind und waren schon immer Wundertüten. Kommt dazu, dass man Left- oder Rightmover plötzlich nicht mehr auf Anhieb erkennen konnte. Oder umgekehrt, eine Zelle fälschlicherweise als Querulant beschuldigte.
Habe zu diesen seltenen Bisengewittern noch einen interessanten Artikel gefunden (leider auf Französisch, aber dafür aktuell bezugnehmend auf den 17. Juni 2014):
http://blog.rts.ch/pj/2014/06/bise-et-o ... tendu.html
Unter anderem werden auch Parallelen zum
2. Mai 2009 gezogen.
Damals wie auch schon an den Tagen um den 17. Juni 2014 war das Wetter geprägt von einer sogenannten "Bise Noir", also einer "Schlechtwetter-Bise".
Wie folgt noch drei Links zum Thema:
17 juin 2014: bise et orages ! (Blogeintrag von Roger Daniel CLAUDE aka rodac)
Une forte bise pour le Bol d'or 2014 (Tagesaktualität vom 13. Juni von Meteosuisse)
Bise Noir - die "schwarze" Bise (Blogeintrag von Dani Gerstgrasser)
Gruss,
Chris