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Eisglatte Warmfront/Kaltfront 15.02.2018-17.02.2018

Alles zu (Un)wetter und Klima relevant für die Schweiz
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Willi
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Eisglatte Warmfront/Kaltfront 15.02.2018-17.02.2018

Beitragvon Willi » Do 15. Feb 2018, 10:03

Zur Zeit Adelboden +4 Grad, Thun -1 Grad.
Der Salzverbrauch dürfte Spitzenwerte erreichen.

Gruss Willi

Quelle: Zoomradar Pro 2015 (kostenpflichtig)
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Zuletzt geändert von Willi am Sa 17. Feb 2018, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Thread-Titel angepassst

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Slep
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Slep » Do 15. Feb 2018, 11:26

Der Grieselschnee ist soeben Niesel geworden. Dennoch hatte ich Zeit zu basteln, allerdings ein Tag spät, da das nötige Material gestern fehlte. :mrgreen: :-
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Falls die grosse Kälte noch kommen würde, wird es unangenehm für diese Blume sein:-
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Gruss, Simon.
Zuletzt geändert von Slep am Do 15. Feb 2018, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
You don`t have to be a total nutter of a weather freak to be on this forum - but it helps.

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pharmazeut
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon pharmazeut » Do 15. Feb 2018, 11:41

Adelboden, 1350 m
Kurzer Schneeschauer nach 06h - seither Dauer-Regen (meist Nieselregen, zeitweise leichter Landregen) und merklich milder W-Wind

(war da mal ein Winter? :( )
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SFG: >1800m

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Marco (Hemishofen)
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Marco (Hemishofen) » Do 15. Feb 2018, 12:47

@ pharmazeut: Du darfst dich wenigstens mit dem Fakt trösten, dass du für einige Stunden in der wärmsten Ecke der Schweiz wohnst ;)

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Gruss Marco
-------_/)----

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Tinu (Männedorf)
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Tinu (Männedorf) » Do 15. Feb 2018, 14:00

Was mir bei dieser Lage und zum wiederholten Male in diesem Winter - und auch in den Vorangehenden - auffällt, ist die Diskrepanz bei Schneefallgrenze und Temperatur zwischen West- und Ostalpen. Während das Berner Oberland und die Westalpen sehr rasch Tauwetter bis oberhalb 1500 bis 2000 Meter bekommen, dauert das östlich der Scheide Glarner/Appenzelleralpen viel länger. Oftmals kommt es gar nicht erst zu einer stärkeren Erwärmung, sondern es schneit "durch":
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Quelle: metradar.ch

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass diese Zweiteilung zu einem neuen klimatischen Wesensmerkmal unserer nach-erwärmten Ära wird. Der Alpenraum ist prädestiniert für die Sandwich-Lage zwischen milder Luft im Westen und kälterer Loft im Osten, diesen Winter waren wir ja oft genau dazwischen.
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Rontaler
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Rontaler » Do 15. Feb 2018, 14:16

Tinu (Männedorf) hat geschrieben:Was mir bei dieser Lage und zum wiederholten Male in diesem Winter - und auch in den Vorangehenden - auffällt, ist die Diskrepanz bei Schneefallgrenze und Temperatur zwischen West- und Ostalpen. Während das Berner Oberland und die Westalpen sehr rasch Tauwetter bis oberhalb 1500 bis 2000 Meter bekommen, dauert das östlich der Scheide Glarner/Appenzelleralpen viel länger. Oftmals kommt es gar nicht erst zu einer stärkeren Erwärmung, sondern es schneit "durch":


Hallo Tinu

Ich weiss nicht genau, was du mit "im Osten schneit es durch" meinst. Die Erwärmung kommt im oberen BEO sehr schnell aufgrund eines föhnigen Effekts bei SW Wind, dass es im Osten etwas dauert mit der bodennahen Erwärmung ist klar, da der Höhenwind aufgrund der stabilen Schichtung und Niederschlag nicht durchgreift. Das Glarnerland, die Bündner Herrschaft, das Prättigau und vor allem die Surselva sind klare Favoriten für Schnee bis zum Schluss, da die warme Luft dort fast nicht durchkommt oder erst sehr spät. Disentis, Ilanz z. B., aber auch Schiers.

Für mich kein Phänomen, das erst seit gestern existiert oder sich neu erfunden hat. Oder meinst du etwas Anderes?

Gruss aus dem ZH Oberland, wo der Regen punkt 12 Uhr kam.
Wetterfanatisch mit Leib und Seele. :) Aktuelle Wetterdaten aus Buchrain auf RontalWetter.ch:

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martinhotz
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon martinhotz » Do 15. Feb 2018, 14:45

Rontaler hat geschrieben:
Tinu (Männedorf) hat geschrieben:Was mir bei dieser Lage und zum wiederholten Male in diesem Winter - und auch in den Vorangehenden - auffällt, ist die Diskrepanz bei Schneefallgrenze und Temperatur zwischen West- und Ostalpen. Während das Berner Oberland und die Westalpen sehr rasch Tauwetter bis oberhalb 1500 bis 2000 Meter bekommen, dauert das östlich der Scheide Glarner/Appenzelleralpen viel länger. Oftmals kommt es gar nicht erst zu einer stärkeren Erwärmung, sondern es schneit "durch":


Hallo Tinu

Ich weiss nicht genau, was du mit "im Osten schneit es durch" meinst. Die Erwärmung kommt im oberen BEO sehr schnell aufgrund eines föhnigen Effekts bei SW Wind, dass es im Osten etwas dauert mit der bodennahen Erwärmung ist klar, da der Höhenwind aufgrund der stabilen Schichtung und Niederschlag nicht durchgreift. Das Glarnerland, die Bündner Herrschaft, das Prättigau und vor allem die Surselva sind klare Favoriten für Schnee bis zum Schluss, da die warme Luft dort fast nicht durchkommt oder erst sehr spät. Disentis, Ilanz z. B., aber auch Schiers.

Für mich kein Phänomen, das erst seit gestern existiert oder sich neu erfunden hat. Oder meinst du etwas Anderes?

Gruss aus dem ZH Oberland, wo der Regen punkt 12 Uhr kam.
A propos Schnee bis zum Schluss: Das NS-Ende ist hier in Brigels GR (Surselva) noch nicht durch, aber noch schneit es pulvrig auf 1'280 m. Aktuell geschätzt 20-25 cm neu, Gesamtschneemenge irgendwo zwischen 100 und 150 cm, je nach Exponierung.

Gruss aus dem WWW
Martin

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Tinu (Männedorf)
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Tinu (Männedorf) » Do 15. Feb 2018, 16:21

Rontaler hat geschrieben:
Tinu (Männedorf) hat geschrieben:Was mir bei dieser Lage und zum wiederholten Male in diesem Winter - und auch in den Vorangehenden - auffällt, ist die Diskrepanz bei Schneefallgrenze und Temperatur zwischen West- und Ostalpen. Während das Berner Oberland und die Westalpen sehr rasch Tauwetter bis oberhalb 1500 bis 2000 Meter bekommen, dauert das östlich der Scheide Glarner/Appenzelleralpen viel länger. Oftmals kommt es gar nicht erst zu einer stärkeren Erwärmung, sondern es schneit "durch":


Hallo Tinu

Ich weiss nicht genau, was du mit "im Osten schneit es durch" meinst. Die Erwärmung kommt im oberen BEO sehr schnell aufgrund eines föhnigen Effekts bei SW Wind, dass es im Osten etwas dauert mit der bodennahen Erwärmung ist klar, da der Höhenwind aufgrund der stabilen Schichtung und Niederschlag nicht durchgreift. Das Glarnerland, die Bündner Herrschaft, das Prättigau und vor allem die Surselva sind klare Favoriten für Schnee bis zum Schluss, da die warme Luft dort fast nicht durchkommt oder erst sehr spät. Disentis, Ilanz z. B., aber auch Schiers.

Für mich kein Phänomen, das erst seit gestern existiert oder sich neu erfunden hat. Oder meinst du etwas Anderes?

Gruss aus dem ZH Oberland, wo der Regen punkt 12 Uhr kam.


Nein, natürlich kein neues Phänomen. Ich frage mich aber, ob das in einem grundlegend wärmeren Regime mit entsprechenden Wetterlagen nicht noch deutlich ausgeprägter werden könnte als bisher. Reine Spekulation, klar, aber Aufgrund der Topografie durchaus denkbar. Oder anders formuliert: Die Ostalpen wären dann schneesicherer als die westlichen Alpengebiete, zumindest in den mittleren Lagen.
Zuletzt geändert von Tinu (Männedorf) am Do 15. Feb 2018, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Matthias_BL
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Matthias_BL » Do 15. Feb 2018, 20:18

Ist ja gerade spannend, was seit ca. 19:15h passiert:

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Kann fast im 10min. Takt zusehen wie die Temp. zunimmt - mittlerweile bei 7.8°C :warm: - bin ja gespannt wo das endet.

Grüsse
Matthias

P.S.: Währendem schreiben dieses Text - nun schon 8.0°C :warm: - Crazy :shock:

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Joachim
 
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Re: Eisglatte Warmfront 15.02.2018

Beitragvon Joachim » Do 15. Feb 2018, 20:50

Hoi zäme

Warmluftadvektion aus Westen hat natürlich im Jura und in den offenen Westalpen ein leichtes Spiel ... die leichte Warmluft vermag kaum in die abgeschlossenen Voralpen- (Glarus) noch inneren Alpentäler vorzustossen ... gilt aber auch fürs Oberwallis: Brig am Abend 30 cm Neuschnee!

Nachts übrigens die höchste TT vom Do. und Fr...>10° am Juranordfuss

Grüsslis

Joachim

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