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Sterne und Nachthimmel fotografieren

Erdbeben, Kameras, Forumkritik usw.
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crosley
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Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon crosley » So 29. Jul 2012, 12:32

Hallo Zusammen

Bis jetzt war ich insbesondere an der Gewitterfotografie interessiert, dies wird sich in Zukunft wohl auch nicht gross ändern. Dennoch braucht es gerade in der Gewitterlosenzeit alternativen. Auch eröffnen sich mit dem persönlich wachsenden Equipment über die Jahre, neue fotografische Möglichkeiten. Wie nun der Thementitel schon sagt, geht es mir um die Sternen-Fotografie. Mir persönlich geht es insbesondere um die Fotografie des Nachthimmels, also nicht der einzelne Sterne, Planeten oder Galaxien, auch wenn dies sicher sehr spannend wäre (dazu fehlt mir jedoch def. noch das Equipment). Selbstverständlich gehört in dieses Thema aber Alles rein, was mit dem fotografieren des Nachthimmels oder der Sterne zu tun hat! Ich würde mich freuen, wenn es dazu hier einen Erfahrungsaustausch geben würde.

Da ich absolut keine Ahnung haben, wie ich also diese Nachthimmelfotografie angehen sollte, half für's Erste einfach mal Google.... Viel Information aber wenig Strukturiertes und viel Verwirrendes! :roll:

Zu den äusseren Bedingungen wusste ich bereits:
- Es sollte sehr dunkle sein (geringe Lichtverschmutzung).
- die Luft sollte äusserst klar sein (wenig Staub und Feuchtigkeit).
- je höher der Aufnahmestandort, je Besser.

Zum Equipment (minimalste):
- lichtstarkes Objektiv
- Kamera ;)
- Stativ
- und viel Geduld!

Jetzt muss ich es einfach ausprobieren (so lernt der Crosley einfach am besten)!... Die berücksichtigung der äusseren Bedingungen einfach über Bord geworfen (Gruss an den Saharastaub und Luftfeuchtigkeit) und Vorgestern losgezogen (denn ich habe jetzt Ferien und Zeit dafür :unschuldig: )...

Habe mal ganz viel ausprobiert und muss nun im Nachhinein folgende Einstellung, als "die Beste"- in diesem Fall, für mich festhalten:

24mm mit 2.8f / 20 Sekunden Belichtung bei ISO 1600
Bild
Aufnahmeort: Schafmatt in Richtung Südosten

Ein Anfang! Das Bild gibt sicher noch nicht viel her, aber trotzdem freute ich mich darüber, dass ich schon etwas "Milchstrasse" darauf erkennen konnte! Persönlich würde ich nun die Belichtungszeit auf 15 Sekunden reduzieren, weil man zum Teil bei den Sternen bereits die Erdrotation erkennen kann. ISO 1600 ist ebenfalls schon etwas Grenzwertig, aber bei der grossen Lichtverschmutzung gab es mit weniger ISO einfach Nichts zu sehen. Das Ganze habe ich (aber ohne Plan ) dann noch etwas im Photoshop aufpoliert....

Nun meine Fragen an die erfahrenen Nachthimmelfotografen:

- Bedingungen, was ist wirklich gut?
- Equipment, was braucht es noch?
- gibt es so eine grundlegende Einstellungen der Belichtungszeit, Blende, Brennweite, die man als Ausgangspunkt nehmen kann, so dass man sich schon mal auf gutem Weg befindet?
- Tipps und Tricks? :)
- wie wird so ein Bild dann noch richtig bearbeitet am PC?

Dann habe ich bei Google auch schon gelernt, dass man mehrere Aufnahmen machen kann. Diese werden dann anschliessend am PC übereinander gelegt um mehr Details herauszuholen....

- Softwear (für Mac?)
- möglich mit Photoshop (wie)?

Falls wer etwas dazu schreiben kann (am Besten aus eigener Erfahrung), wäre das echt super! Natürlich sind auch andere Fragen oder generelle Diskussionen zu diesem Thema sehr erwünscht!

Viele Grüsse
Crosley

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Alfred
 
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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Alfred » So 29. Jul 2012, 12:49

Crosley hat geschrieben:- Stativ

Sali @Crosley

Ich würd beim Staiv noch eine Unternote einfügen.

Mehrere bis zu 3 kg schwere, vakumverpackte Salzbeutel (od. Sand) um die mittig am Stativ
in einem Jutesack aufzuhängen, um die Stabilität des Stavis zu erhöhen. Das wäre auch ein
Vorschlag für Andreas (Winterthur) wegen der Windböen.

Gruss, Alfred
Zuletzt geändert von Alfred am So 29. Jul 2012, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.

Chicken3gg
 

Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Chicken3gg » So 29. Jul 2012, 15:07

Ein paar wunderschöne Beispiele dazu
http://dakotalapse.com/

Bezüglich Lichtverschmutzung: Aufpassen, dass dir nicht der Mond irgendwo am Himmel auftaucht.

Hier gibt es gute Astrodaten:
http://heavens-above.com/

Was auf Fotos teilweise noch gut aussieht sind Iridium Flares (kriegt man auch recht gut drauf) oder die ISS, die den Himmel überquert.

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Dävu
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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Dävu » So 29. Jul 2012, 18:58

Hoi Gregory

Dieses Gebiet der Fotografie hat es mir schon seit längerer Zeit angetan. Im Folgenden gebe ich dir mal meine Erfahrungen bekannt.

Die Bedingungen, die du gegooglet hast, sind grundsätzlich richtig. Ergänzen möchte ich noch den Wind. Dieser ist immer schlecht (Luftunruhe und Stativ verwackeln). Wie auch schon erwähnt wurde, sind mondlose Nächte nötig, wenn du möglichst viele Sterne auf dem Foto sehen willst. Aber so Zeug weisst du bestimmt schon...

Nach einer flüchtigen Durchsicht meiner Nachthimmelfotos fällt mir auf, dass wirklich sehr viel von den atmosphärischen Bedingungen abhängt. Aber auch das Aufnahmeequipment ist zentral, doch da bist du mit deiner 5D und lichtstarkem Objektiv gut ausgestattet.

Bei meinen ersten Versuchen wollte ich möglichst viele Sterne punktförmig auf dem Foto haben. Der Erfolg war mässig. Bei geöffneter Blende war nur die Bildmitte scharf und die Ränder unbrauchbar. Bei einem grösseren Blendenwert waren mir zu wenig Sterne auf dem Bild. Und höhere ISO-Werte förderten das Bildrauschen, das meiner Meinung nach gerade bei Sternenhimmelaufnahmen extrem störend ist. Weiter habe ich festgestellt, dass in lichtverschmutzter Umgebung ab einer gewissen Belichtungszeit nicht mehr Sterne auf dem Foto sichtbar wurden, sondern einfach das gesamte Bild heller wurde. Fazit: Viel mehr als auf deinem Foto wirst du von der Schafmatt aus wohl nicht erreichen. Für mehr müsstest du in die Berge, z.B. auf den Gurnigel (BE). Aber auch dort sind die Möglichkeiten bald einmal ausgelotst. Hier mal ein paar Fotos aus meiner Kiste:

Bild
Zimmerwald BE, EOS30D, 50mm, 20 Sekunden bei F/1.4 und ISO 800 - Die Bildqualität leidet durch das voll geöffnete Objektiv sehr, Schärfe und Abbildungsqualität nehmen gegen den Rand hin stark ab.

Bild
Hier nun das selbe Bild mit ISO 1600 statt 800. Es sind kaum mehr Sterne zu sehen, durch die Lichter von Bern und dem Gürbetal wird einfach das gesamte Bild heller.

Bild
Ein weiterer Versuch in Zimmerwald mit 21 Sekunden Belichtung bei F/2 und ISO 320. Durch leichtes Abblenden und geringerer ISO wird die Bildqualität schon besser, dafür werden die sichtbaren Sterne weniger (hier auch weil die Kamera nicht so zenital ausgerichtet wurde). Immerhin gab der Sky-Beamer der Aufnahme etwas Pep. Die atmosphärischen Bedingungen waren bei all den bisher gezeigten Aufnahmen mittelmässig.

Nun noch eine Aufnahme nach dem Motto "weniger ist mehr" mit ansprechendem Vordergrund. Durch Mondlicht und Lichtverschmutzung sind nicht so viele Sterne sichtbar, mit dem Teleskop im Bild kommt meiner Meinung nach dennoch Astrofeeling auf...
Bild
Schafmatt, EOS5D Mk II, 32mm, 30 Sek. bei F/4 und ISO 800

Mittlerweile habe ich auch eine grosse Freude an Strichspuraufnahmen gefunden. Nachfolgend einige Beispiele, was sich so machen lässt:

Bild
Gurnigel Passhöhe, EOS 30D, 50mm, F/2.8, 357 Sek., ISO 320

Bild
Savognin, EOS 5D Mk II, 400mm, F/6.3, 1864 Sek., ISO 200

Bild
Savognin, EOS 5D Mk II, 50mm, F/2.8, 34x60 Sek., ISO 200

Bild
Savognin, EOS 5D Mk II, 100mm, F/3.2, 60x120 Sek., ISO 160

Für solche Strichspuraufnahmen kann der Mond je nach dem auch förderlich sein, z.B. um den Vordergrund auszuleuchten.

2009 habe ich mir eine Astrotrac-Montierung zugelegt (http://www.astrotrac.com/). Bei präziser Aufstellung lässt sich je nach Brennweite ca 2-5 Minuten belichten und die Sterne erscheinen noch punktförmig. Nachfolgend einige Beispiele (alles Einzelaufnahmen, ans Stacken von mehreren Aufnahmen habe ich mich noch nicht gewagt, obwohl da noch einiges rauszuholen wäre...).

Bild
M31, EOS 5D Mk II, 400mm, F/5.6, 240 Sek., ISO 1250, Ausschnitt

Bild
M45, EOS 5D Mk II, 400mm, F/6.3, 340 Sek., ISO 1250, Ausschnitt

Bild
M81 und M82, EOS 5D Mk II, 400mm, F/5.6, 180 Sek., ISO 2000, Ausschnitt

So, ich hoffe ein wenig geholfen und inspiriert zu haben ;)

Gruess
Zuletzt geändert von Dävu am So 29. Jul 2012, 20:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon crosley » Mo 30. Jul 2012, 20:22

Hallo Zusammen!

@Alfred
Danke für den Input mit den Gewichten, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mit mehreren 3kg Sandsäcken auf dem Rücken den nächsten Hügel erklimme ;) - aber ich habe Verstanden was Du meinst!

@Chicken3gg
Thanks for the Links.

Hoi Dävu
Wow, ich wusste natürlich ja, das Du (ihr) euch schon länger damit befasst! Toller Beitrag von Dir, wo ich bereits viel Inspiration und Wissen daraus entnehmen kann und natürlich sehr spannende und schöne Bilder!! Ganz herzlichen Dank dafür!! :up:
Habe mir gerade noch einige solche Sternbilder angeschaut. Wie Du bereits schon erwähnt hast "Nun noch eine Aufnahme nach dem Motto "weniger ist mehr" mit ansprechendem Vordergrund", scheint jedenfalls für mich, auch der Vordergrund nicht weniger "wichtig" wie das Hauptmotiv (Sternenhimmel), bei solchen Aufnahmen zu sein... da könnte man ganz schön kreativ werden, nur muss man natürlich solche Platze wohl nicht gleich hinter dem Hause suchen gehen. Die Strichspuraufnahmen gefallen mir auch sehr, habe da bereits einpaar Ideen dazu... ich denke da könnte es einige "kurze" Nächte gäben in Zukunft! ;) Nochmals Danke für den spannenden Beitrag!

Grüsse
Crosley

PS: gerne weiter Inputs und Beiträge! :)

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AW: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Dominic Kurz » Mo 30. Jul 2012, 22:52

Ich gehe jetzt Sterne fotografieren in der Nähe vom Albis. Muss neue 5D Mark III ausprobieren. Gruss

Gesendet von meinem GT-N7000 mit Tapatalk 2

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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Willi » Mo 30. Jul 2012, 22:55

Wurde durch diesen Thread motiviert, ein paar Testbilder zu machen, anbei eines davon.

Das ist bestimmt kein Hit, aber ich bin auch blutiger Anfänger, was Aufnahmen des Sternenhimmels angeht. Meine Überlegung war einfach, dass die Kombination von Sternbahnen und mondbeleuchteten Wolken auch reizvolle Motive abgeben könnten. Nun, mit dem Ergebnis bin ich wenig zufrieden, Aufnahme mit Sony Nex5n, Blende 16, Bel.zeit ca. 7 Minuten, ISO 100. Von links leuchtete der bald volle Mond, von rechts die letzte Abenddämmerung. Naja, ein paar Sternstriche sind drauf, etwa die, die ich auch von Auge sehen konnte. Was mir zu denken gibt, ist doch einiges Rauschen, und auch einige helle Pünktchen auf dem Foto. Auch scheinen sich (unten) einige Staubkörnchen auf dem Objektiv abzubilden. Wenn ich meine Blende mit den Blenden von Dävu vergleiche, ist Blende 16 viel geringer. Aber mit Blende 2.8 wäre das Bild nach 7 Minuten viel zu hell. Mache ich einen Denkfehler, oder ist es ohne Mond und Dämmerung so viel dunkler?

Und noch eine Frage: bei Langzeitbelichtung kann man eine Rauschunterdrückung aktivieren, die Kamera arbeitet dann nochmals so lang wie die Aufnahme dauerte. Hat jemand Erfahrung damit, ich habe sie (mangels Geduld) ausgeschaltet.

Gruss Willi

Bild
Zuletzt geändert von Willi am Mo 30. Jul 2012, 22:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Chicken3gg » Di 31. Jul 2012, 00:08

Hallo Willi

7min belichten ist nicht sonderlich gescheit. Der Sensor wärmt sich auf - es entsteht immer mehr Bildrauschen.
Auch treten mehr Hotpixel auf (die leuchtenden Pixel). Es können auch echte kaputte Pixel sein - die würden dann bei jedem Foto auftreten, fallen jedoch nur bei Nachtaufnahmen auf. Nicht gravierend, da einfach wegzuretuschieren.

Lieber wie Dävu 7x60s belichten oder 14x30s statt 7min am Stück und dann am PC kombinieren (wenn du lange Striche der Sterne willst).

ISO 100 und Blende 16 macht eine enorm lange Belichtungszeit nötig. Bei Blende 16 wird dein Objektiv auf kaum mehr die beste Abbildungsleistung liefern, bei vielen Objektiven ist die max. Schärfe eher irgendwo zwischen 5-8.

Zur Rauschunterdrückung. Aktiviert, wird 7min lang ein schwarzes Bild aufgenommen und dein Bild quasi mit diesem "belichtet". Es werden mit etwas Glück erneut die gleichen Fehler produziert, die dann rausgerechnet werden können.
Hier noch paar interessante Infos
http://www.henner.info/rauschen.htm#Hitze


Noch etwas: Ob es eine "Urban Legend" ist oder nicht weiss ich nicht. Aber scheinbar werden Fotokameras nie per Flugzeug "verschifft", sondern eben mit dem Schiff. Dies hat den Grund, dass in der Höhe von 12km wesentlich stärkere Strahlung herrscht, die evtl. einzelne Pixel der Kamera zerstören können (=>Hotpixel). Bei 12-24 Millionen Stück nicht ganz abwegig. DSLR's sollten also grundsätzlich nicht fliegen. K.a. ob es stimmt


Und noch etwas:
Bei DSLR Kameras sollte der Sucher beim Belichten ebenfalls geschlossen sein - meine a700 hat dafür am Bändel das passende Teil. Denn sonst kann durch den Sucher über den Spiegel Streulicht ins Innere der Kamera gelangen.
Zuletzt geändert von Chicken3gg am Di 31. Jul 2012, 00:13, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Federwolke » Di 31. Jul 2012, 01:15

Ein paar Gedanken dazu von mir, soweit sie nicht schon erwähnt wurden:

- Entweder Landschaft bei Vollmond oder Sternenhimmel, beides zusammen geht schlecht bzw. nur unter speziell guten Bedingungen
- Sternenhimmel kann man im Lichtsmog-verseuchten Schweizer Mittelland so gut wie vergessen, selbst in den Randgebieten hat man immer noch störende Effekte
- so hoch hinauf wie möglich, das vermindert Luftverschmutzung und Dunst
- möglichst in der kalten Jahreszeit, wenn die Luft weniger Feuchtigkeit enthält
- Subtropenluft meiden, Polarluft (am besten frisch vom Meer) suchen
- nicht nur Wind am Boden, auch starker Höhenwind verursacht Flimmern
- möglichst kurze Verschlusszeiten, möglichst tiefe ISO, entsprechend sind lichtstarke Objektive gefragt
- für extreme Langzeitbelichtungen mit Sternenbahnen a) zur guten alten Analog-Kamera mit Diafilm greifen oder b) einen fünfstelligen Betrag für die digitale Ausrüstung aufwerfen oder c) sich noch ein paar Jährchen gedulden :-)
- Nachtaufnahmen (also sowohl Sternenhimmel, Vollmond wie auch Blitze) leben hauptsächlich von der Bildgestaltung und dem Einbezug eines interessanten Vordergrunds

Hier habe ich ein Beispiel, an dem man sich Gedanken darüber machen kann, welche der obigen Punkte optimal waren und welche weniger: http://fc-foto.de/24979445

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Re: Sterne und Nachthimmel fotografieren

Beitragvon Willi » Mi 1. Aug 2012, 08:18

Ein Versüecherli gestern abend gegen Mitternacht, bei Fast-Vollmond. Blende 3.5, 67x30s, iso400.
Gruss Willi

Bild

Mit der Gammafunktion kann man wunderbar rumspielen, je nach pers. Präferenz.
Bild

Und noch ein Einzelbild, Gamma-abgedunkelt
Bild
Zuletzt geändert von Willi am Mi 1. Aug 2012, 08:36, insgesamt 2-mal geändert.

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