Thomas Jordi (ZH) hat geschrieben:Du kannst das nur beheben, indem das Fördern von Ressourcen mit einem Preis versehen wird, der die zukünftigen Probleme abbildet und 'bezahlt'.
Hallo Thomas,
alternativ verfügt aber der Staat aber über entsprechende Instrumente (z. B. im Wege der Besteuerung),
mit denen er Produkte so verteuern kann, dass spätere Folgekosten, die aus dem Konsum dieser Produkte erwachsen, schon jetzt und heute von den Konsumenten bezahlt werden.
In der Praxis gelingt dies aber umfänglich nur, wenn hierbei global tatsächlich an einem Strang gezogen wird. Und daran mangelt es natürlich (noch).
Beispiel:
Während die Pkw-Nutzer schon heute zumindest ansatzweise für Folgeschäden zu Kasse gebeten werden (wobei die Einnahmen aus Mineralösteuer im Nirvana des Staatshaushaltes auf "nimmer-Wiedersehen" verschwinden),
können sich die Vielflieger darüber freuen, dass Kerosin weltweit einer vergleichsweise geringfügigen Steuer unterliegt.
Warum ? Weil national höhere Steuern von den Fluggesellschaften relativ einfach ausgehebelt werden können.
So wie ich hier zum Tanken mal eben schnell zu euch über die Grenze rüber fahre, dafür unnötig Ressourcen verschwende (und dies nur wegen ein paar Rappen Preisunterschied),
so landet der A-370 z. B. künftig einfach nicht mehr in Frankfurt, sondern landet und tankt in Zürich auf

Gruß
Flower