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Eurokrise/Wirtschaft/Börse

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Schnittlauch
 

Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Schnittlauch » So 7. Aug 2011, 10:21

So langsam dürfe es auch den grössten Skeptikern dämmern, dass die EU und EURO in ihrer heutigen Form erledigt sind.

http://www.bernerzeitung.ch/region/kant ... y/15290792

Dazu bleibt bloss zu sagen, dass es auch die UBS in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben wird. Vielleciht nicht mal mehr die Schweiz.

Spannend wird es wenn die vielen schweizerischen Häuslebauer, die momentan auf die superniedrigen Hypos fliegen, steigenden Zinsen zusehen dürfen.

Schnittlauch
 

Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Schnittlauch » So 7. Aug 2011, 10:40

Es wird auch in der Schweiz ernst:

http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/ ... y/15128888

Deshalb: Die Politik hat noch nie und wird auch nie Probleme lösen.

Die direkten Folgen für euch? Ein kaputter Staat und vernichtete Vermögen.

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Alfred
 
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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Alfred » So 7. Aug 2011, 10:53

Sali Schnittlauch

Aus woher ziehst du diesen Schluss?
([sic]), Vielleciht nicht mal mehr die Schweiz.

Gruss, Alfred
Zuletzt geändert von Alfred am So 7. Aug 2011, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.

Schnittlauch
 

Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Schnittlauch » So 7. Aug 2011, 11:50

Klingt überzogen dass sich sowas wie "Unruhen" in der Schweiz ereignen könnten. Wenn ich mir aber überlege:
- Wie z.B. UBS und CS mit den Fremdwährungskrediten im Ostblock da stehen (Alleine 30Mrd in Österrreich ausstehend?)
- Wie unfähig und hilflos die Politik und Nationalbank agieren. Allesamt.
- Wie momentan leichtfertig Hypos vergeben werden (wehe wenn die Zinsen steigen)
- Wie das Vertrauen der Leute in die Politik sinkt (Demokratiesterben)
- Teuerung
- Usw usw.

Dann sehe ich ein soziales Explosionspotential wie es das zuletzt m.E. in der Schweiz 1918 gegeben hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Landesstreik

Die Stimmung ist verdammt aufgeheizt. Momentan kehren sich die Leute gegen innen, ich bin mir aber sicher, dass sich diese angestaute Energie gegen aussen entladen wird.

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Alfred » So 7. Aug 2011, 18:46

 
Also — mehr «schaffe», aber echt (nicht nur dealen)!
Die EFTA wieder aus dem Dornröschenschlaf wecken!
Den Giftschrank nach dem systembedingten Abbau, wieder auffüllen!

Gruss, Alfred

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Federwolke » So 7. Aug 2011, 20:05

Jammern auf hohem Niveau. Den Schweizern geht es gut - vielleicht auch viel zu gut - und viele wissen es nicht mal. Angst ist ein schlechter Ratgeber und wird immer von irgend welchen Scharfmachern ausgenützt, die sich daran zu bereichern wissen.

Ich kann nur jedem empfehlen, mal für ein paar Jahre im Ausland zu leben. Kein Kulturschock irgendwo in der Dritten Welt, sondern ganz einfach ein bisschen Erfahrung in einem hoch entwickelten EU-Land sammeln. Wer dann ein paar Mal durch die Mühlen der dortigen Bürokratie geirrt ist und sich bewusst wird, dass fast die Hälfte von seinem sauer verdienten Lohn (ein Bruchteil dessen was er für die selbe Arbeit in der Schweiz erhalten würde) für Leerläufe in den schwarzen Löchern von Parteipostenschacher-verseuchten Verwaltungen versickert, wird über die Nichtigkeiten über die er sich in der Schweiz aufgeregt hat herzlich lachen können.

Der heutigen Generation fehlt die Erfahrung, mal auf etwas verzichten zu müssen und trotzdem glücklich sein zu können. Hat wahrscheinlich etwas mit Erziehung zu tun... Anders kann man sich die aktuellen Entwicklungen nicht erklären.
Zuletzt geändert von Federwolke am So 7. Aug 2011, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Schnittlauch » So 7. Aug 2011, 21:53

"Der heutigen Generation fehlt die Erfahrung, mal auf etwas verzichten zu müssen und trotzdem glücklich sein zu können. Hat wahrscheinlich etwas mit Erziehung zu tun... Anders kann man sich die aktuellen Entwicklungen nicht erklären."

Etwas arg pauschalisiert...das Problem besteht m.E. schon merklich länger und hat sich Mitte 50er / Anfangs 60er bereits manifestiert. Die heutige Generation ist nicht die Ursache, sondern eines von vielen Symptomen.

Das Thema wurde schon 1944 zum Thema, es ist alles nicht neu...bloss vergessen gegangen. Ein Österreicher hat sich damit beschäftigt:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Road_to_Serfdom

In Buchform:

http://www.amazon.de/Road-Serfdom-Docum ... 439&sr=8-1

In Deutsch:

http://www.amazon.de/Weg-Knechtschaft-F ... 636&sr=8-1

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Alfred » Mo 8. Aug 2011, 13:53

 
Das wär doch auch was!
http://www.journal21.ch/energie-statt-euro
Oder auch andere hochwertige, zukunftssichere Firmen im Euro-Raum.

Alfred

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Uwe/Eschlikon » Di 9. Aug 2011, 09:03

Hallo

Das Problem sind die Abhängigkeiten! Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist alles vernetzt und von einander abhängig geworden - vom Kleinsten bis zum Grössten. Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, ja selbst Kultur, Religion oder auch Erziehungsfragen sind einer mehr oder minder starken Abhängikeit unterworfen. Und die linke Politik fördert und fordert diese Abhängkeit sogar noch mehr. Ja keine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, denn das sei Bünzlidenken und zeuge von wenig Weitsicht. Einheitlich-freier Personen- und Warenverkehr, uneingeschränkte Einwanderung, einheitliches Europa inkl. Schweiz, usw.

Gruss, Uwe

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Re: EURO Austritt von Griechenland

Beitragvon Federwolke » Di 9. Aug 2011, 16:37

Richtig, die Linke muss an den heutigen Zuständen schuld sein, hat sie doch seit die Schweiz besteht immer eine deutliche Mehrheit in Parlament und Regierung... :lol:

Es sind genau solche Statements von Exponenten egal welcher Richtung, die mit dem Finger auf die anderen zeigen und ihre eigene Ideologie als die allheilbringende verkaufen wollen, welche unser Land (und nicht nur unseres, wie die Posse in den USA gezeigt hat) lähmen. Was endlich wieder in unsere Köpfe rein muss ist die Erkenntnis der Tatsache, dass wir nur gemeinsam stark sind und etwas voranbringen können. Die jetzigen Zustände sind auch ein Ergebnis des wachsenden Hasses und der gegenseitigen Schuldzuweisung. Dabei müsste mal jeder anfangen vor seiner eigenen Haustüre zu wischen, aber dazu ist der heutige Mensch zu bequem und zu egoistisch und jene wenigen, die es trotzdem versuchen, werden als Gutmenschen belächelt.

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