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Nichts grosses, aber Basel ist unruhig!

Erdbeben, Kameras, Forumkritik usw.
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Sandmaennli, Muttenz
 
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Nichts grosses, aber Basel ist unruhig!

Beitragvon Sandmaennli, Muttenz » Sa 9. Dez 2006, 03:16

Ich selber habe das Beben, welches um 17:48 Uhr Stattfand nicht verspürt, eine Kollegin hat es aber verspürt. Es war auch draussen auf der Strasse warnehmbar, es war ein leichtes zittern, beben. Nichts grossartiger spektakuläres.
@ Trikermaus, es wurde davon ausgegangen, dass es nicht Erdstösse über der Magnitude 2 gibt, aber wenn man davon ausgeht ist man sich nicht 100% sicher. Wenn man es so aussieht, war es im Vergleich zu den letzten Beben in de letzten 4 Jahren ein leichtes, welches jedoch von Menschenhand ausgelöst wurde.
Und gerade das Wissen, dass es von Menschenhand ausgelöst wurde, über das mache ich mir Gedanken.

Mit freundlichen Grüssen und hoffentlich einer ruhigen Nacht. Thomas.

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Trikermaus
 
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Nichts grosses, aber Basel ist unruhig!

Beitragvon Trikermaus » Sa 9. Dez 2006, 04:34

stimmt Sandmännli, denn wenn man so eines auslösen kann, wer sagt dass man nicht aus grössere auslösen kann.
Das könnte fatale Folgen haben, sollte jemand auf die Idee kommen ...

Ja klar, denke mir auch dass bei einem 3er nicht sooo viel zu spüren ist. Hab 4.5 erlebt und da spürt man dann wirklch viel. Hatte damals sogar Schäden gegeben (Risse in einigen Häuserwänden in der Altstadt hier). Ganz schön heftig, wenn man's nicht gewohnt ist.

Hoffe auf jeden Fall für die Basler dass es bei kleinen Beben bleibt.

Mal sehen wie's weiter geht.

Rita

Matthias_BL
 
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Nichts grosses, aber Basel ist unruhig!

Beitragvon Matthias_BL » Sa 9. Dez 2006, 09:50

Hello zäme,

Der angegebene Wert, die so genannte Magnitude oder Größenklasse leitet sich aus dem Logarithmus der maximalen Amplitude (Auslenkung) im Seismogramm ab, mit der ein kurzperiodisches Standardseismometer ein Beben in einer Entfernung von 100 km zum Epizentrum aufzeichnen würde. Ein Punkt mehr auf der Skala bedeutet demnach einen etwa zehnfach höheren Ausschlag (Amplitude) im Seismogramm und die 32-fache Energiefreisetzung (logarithmischer Anstieg) im Erdbebenherd. (siehe: de.wikipedia.de/Richerskala)

Wenn nun die Damen und Herren des Deep-Heat-Mining Projekt annehmen, bei ihren arbeiten könnten Mikrobeben zwischen 0 bis 1,9 Stärke auftreten, so entspricht dies etwa einer Energie von 0,001–0,7 Tonnen TNT, oder 4 bis 4000 * 10^6 Joule.

Das gestern aber, hatte schon eine ganz andere Grössenrordnung als erwartet (da die Skala ja logarithmisch ist) und ist nicht nur "etwas grösser" gewesen. Wnn nun Beben zwischen 3 bis 3,9 auftreten entspricht dies 30–700 Tonnen TNT, oder 0,1 bis 3 *10^12 Joule).

Seit letztem Sonntag 3.12.2006 hatten wir 103 Erschütterungen, deren Stärke war wie folgt (Quelle: SED)
Stärke Anzahl
0 bis 0.9: 12
1 bis 1.9: 71
2 bis 2.9: 18
3 bis 3.9: 2

Die zeitliche Entwicklung hat klar eine zunahme der Stärken aufgezeigt:

Bild

Eben lese ich folgendes bei der BaZ (www.baz.ch):

Die Firma Geopower entschuldigte sich in aller Form für die unerwartet massiven Folgen des Projekts.
Die Firma kündigte umgehend alle nötigen wissenschaftlichen Abklärungen an. Die Staatsanwaltschaft
Basel-Stadt leitete eine Untersuchung ein.


Kann ich also daraus schliessen, dass bisher NICHT alle nötigen wissenschaftlichen Abklärungen gemacht wurden ? Ich hätte ja grundsätzlich nichts dagegen, einfach mal 5km zu bohren, Wasser unter hohem Druck reinzupressen und mal abzuwarten zu sehen, was dabei so alles passiert. Vor dem Hintergrund aber, dass es unzählige wissenschaftliche Arbeiten gibt, die sich mit dem Erbebenrisiko gerade in Basel u. Umg. befasst und dies klar aufgezeigt haben, frage ich mich schon, weshalb es ausgerechnet in dieser Region Kleinhüngigen/Basel sein muss, solche Pilotprojekte durchzuführen.

Ich kann ja auch an der Tankstelle rauchen und mich dann wundern wenn es knallt....

grüsse
Matthias

Martin (Klettgau)
 

Nichts grosses, aber Basel ist unruhig!

Beitragvon Martin (Klettgau) » Sa 9. Dez 2006, 16:04

Hoi zäme,

Da gehts aber wackelig zu..... ;-)
Hier mal eine kleine Liste der Microbeben und Erdbeben in Basel.

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=B Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061209 8:13:16.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.1 0.43s 9/ 8 121

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=D Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 20:23:56.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.0 0.36s 8/ 6 121

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 20:19:39.65 47.589N 7.610E 6.0 2.9 0.11s 23/11 125

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 19:26:41.95 47.589N 7.612E 5.0 2.5 0.12s 21/ 9 125

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=D Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 18: 4:14.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.1 0.29s 8/ 8 137

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 16:48:39.17 47.594N 7.605E 6.0 3.6 0.11s 33/11 66

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=B Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 16: 9:34.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.2 0.34s 9/ 6 144

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 15:46:55.14 47.595N 7.610E 5.0 2.7 0.08s 20/11 124

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=B Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 15:12:52.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.2 0.52s 12/ 7 129

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=D Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 13:30:30.00 47.500N 7.700E 10.0* 2.1 0.90s 6/ 6 169

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 11:36:28.48 47.588N 7.612E 7.0 2.6 0.14s 20/ 7 125

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 9: 4: 1.01 47.589N 7.613E 7.0 2.6 0.20s 22/ 8 126

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 3:24: 3.52 47.588N 7.613E 6.0 2.5 0.10s 22/10 126

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 3: 6:18.41 47.593N 7.608E 6.0 2.7 0.13s 31/11 66

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=B Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 2:30:45.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.2 0.42s 9/ 9 124

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=C Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061208 1:46:25.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.1 0.71s 9/ 8 157

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=B Automatic mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061207 17:26:33.00 47.600N 7.600E 10.0* 2.2 0.46s 9/ 8 129

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061207 1:44:22.05 47.598N 7.600E 6.0 2.0 0.11s 24/ 9 65

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061206 22:27: 0.88 47.598N 7.600E 7.0 2.4 0.12s 30/10 65

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061206 5:34:31.47 47.599N 7.599E 5.0 1.8 0.12s 24/ 8 65

Nahbeben>> Basel/Schweiz Q=A Manual mode Seismogramme
DATE TIME-UT LATITUDE LONGITUDE DEPTH ML RMS NL/NM GAP
061205 4:41:32.19 47.591N 7.614E 6.0 1.8 0.09s 15/ 8 125

Quelle:LGRB

Gruss Martin

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Beitragvon Matthias_BL » Sa 9. Dez 2006, 16:49

Wen es interessiert: Hier die Full List der Situation seit letzten Sonntag (Quelle: SED)

Habe die Moment Magn. eingefärbt:
0.00 bis 1.99 in grün,
2.00 bis 2.99 in gelb,
3.00 bis x.xx in rot.

Bild

(Wer das XLS für eigene Auswertungen haben möchte, sendet mir einfach eine PM)

grüsse
Matthias

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Dwalin (Muttenz)
 
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Beitragvon Dwalin (Muttenz) » Sa 9. Dez 2006, 17:07

Mal ne andere Frage, warum bohren die da eigentlich, ich meine Basel ist so oder so schon potentzionell gefährdet. Darum finde ich es nicht sehr schlau dort noch zu bohren. :(

Gruss
Allradantrieb bedeutet, daß Dein Auto dort stecken bleibt,
wo der Abschleppwagen nicht hinkommt.


Die Windstärke steigt direkt proportional zu den Kosten Deiner neuen Frisur

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Beitragvon Emmentaler » Sa 9. Dez 2006, 17:35

@Darkmoon:
Wenn du den Thread gelesen hast, hättest du auch das hier auf dem verlinkten 20 Minuten-Artikel gefunden:

"Ein Pilotprojekt für den Wärmebergbau..."

Wer lesen kann...

Matthias_BL
 
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Beitragvon Matthias_BL » Sa 9. Dez 2006, 18:16

Ich finde diese Frage von Darkmoon durchaus berechtigt.

OK. Ein Pilotprojekt für den Wärmebergbau. Gut. Nun wissen die, dass bei einem Wasserdruck ab xyz Bar in 5009m Tiefe es bis zu 10'000 Mal stärker als erwartet Engergie freigesetzt werden kann und z.T Gebäudeschäden entstehen können....

Das Ausmass der beim Erdbeben entstandenen Schäden stand zunächst nicht fest. Die Behörden gehen aber davon aus, dass es nur zu kleineren Gebäudeschäden wie Rissen in den Mauern gekommen ist.
(heute-online.ch)

Was sagt nun dieser Pilot an diesem Ort nun wirklich aus ? Ich bin ja auch sehr dafür, dass untersucht werden soll ob sich Erdwärme kommerziell nutzen lässt, aber ist dieses Resultat nun der Tod um die Erdwärme kommerziell zu nutzen, weil man nicht sicher sein kann, welche Auswirkungen so ein Projekt haben kann ? ...oder liegen die hier in den letzten Tagen erlebten Reaktionen des Untergrund, nicht vielleicht mehr an einer "vorbelasteten Situation" in der Region Basel ?

Hier z.B. (Quelle NAGRA) eine Grafik über die Bruchzonen in der Region:
Bild

...oder im folgenden eine Grafik (ebenfalls Quelle NAGRA) über die Tektonik der Region:
Bild
(volles rotes Röhrchen = Boden hebt sich um 0.25mm pro Jahr, volles blaues Röhrchen = Boden senkt sich um 0.25mm pro Jahr. Sind die Röhrchen nicht voll oder übervoll, ist die Geschwindigkeit anteilsmässig)

Auffallend in dieser Abbildung ist die im Verhältnis gegenüber andern Höhenänderungen starke Hebung und Senkung auf kleinem Raum gerade bei Basel.

Das ist ein Querschnitt wie es im Untergrund aussieht:
Bild

Hier auf einer Karte eingezeichnet, wo genau dieser Querschnitt aufsetzt:
Bild

Wenn ein Pilot räpresentativ sein soll und übertragbar auch auf andere Regionen, sollte meiner Meinung nach die Umgebungssituation anders aussehen, damit ein solcher Pilot wirklich eine Aussage macht. Aber Basel ist natürlich wohl auch anderweitg verlockend hier so einen Pilot durchzuführen: Aufgrund eben der hiesigen geolog. Situation muss man wohl nicht so tief bohren, bis es genügend heiss wird....

grüsse
Matthias

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Federwolke
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Beitragvon Federwolke » Sa 9. Dez 2006, 23:57

Ich frage mich bei dieser ganzen Sache, woher man die Gewissheit nimmt, dass das Erdbeben ohne die Bohrungen nicht stattgefunden hätte. Möglich ist auch, dass sich bereits aufgebaute Spannungen dadurch abgebaut haben - das Erdbeben also irgendwann sowieso stattgefunden hätte. Ebenfalls möglich: Dadurch, dass das Beben jetzt ausgelöst wurde, könnte ein zukünftiges, weit stärkeres verhindert worden sein. Aber so wie die Sache jetzt dargestellt wird, ist es wohl Wasser auf die Mühlen der Kernkraft- und Erdgaslobby...

Martin (Klettgau)
 

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Beitragvon Martin (Klettgau) » So 10. Dez 2006, 09:15

Hoi zäme,

Mit solchen Folgen habe ich nicht gerechnet!!!



Strafverfahren gegen Erdbeben-Verursacher

09.12.2006 | 18:36:25

BASEL – Das gestrige Erdbeben in Basel bleibt für die Verursacher nicht ohne Folgen: Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Firma Geopower ein Strafverfahren eingeleitet. Ausserdem wurde das Pilotprojekt für Wärmebergbau bis auf weiteres eingestellt.


Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt heute mitteilte, wird mit dem Strafverfahren abgeklärt, «ob eine Straftat vorliegt und wer gegebenenfalls deswegen zur Rechenschaft gezogen werden muss».

Im Vordergrund des bereits gestern eingeleiteten Ermittlungsverfahrens steht laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft der «Straftatbestand der Sachbeschädigung oder der Schreckung der Bevölkerung». Hunderte von besorgten und erschreckten Menschen hatten gestern nach dem Erdbeben die Einsatzzentrale der Polizei angerufen.

Das Ausmass der beim Erdbeben entstandenen Schäden stand zunächst nicht fest. Die Behörden gehen aber davon aus, dass es zu Gebäudeschäden wie Rissen in Mauern gekommen ist.

Das Pilotprojekt für Wärmebergbau in Basel wurde nach dem Erdbeben vorläufig sistiert. Das Einpressen des Wassers in das Bohrloch in Kleinhüningen werde bis auf weiteres eingestellt, teilten die betroffene Firma Geopower und die Krisenorganisation des Kantons Basel-Stadt mit. Bei dem Projekt war gestern Abend ein Erdbeben der Magnitide 3,4 ausgelöst worden (Blick Online berichtete).

Bis am späteren Samstagnachmittag kam es zu etwa einem Dutzend weiteren Erdbeben, deren Magnitude zumeist unter 1,5 lag. Die Beben in dieser Grössenordnung dürften noch bis morgen anhalten, bis der Wasserdruck vollständig abgebaut ist, wie ein Geopower-Sprecher sagte.

Die Firma Geopower entschuldigte sich in aller Form für die unerwartet massiven Folgen des Projekts, mit dem untersucht werden soll, ob sich Erdwärme kommerziell nutzen lässt. Die Firma kündigte umgehend alle nötigen wissenschaftlichen Abklärungen an und will auch gegenüber der Politik mit einem Bericht Rechenschaft ablegen.

Quelle:www.blick.ch


Gruss Martin

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