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Extremereignisse und Klimaänderungen

Grundlagen und Expertenwissen.
Chicken3gg
 

Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Chicken3gg » Do 21. Jul 2011, 16:59

Alfred hat geschrieben:• Wo haben wir aus den Satellitenmessungen einen deutlichen Plustrend?

• Was passiert z.B. in grösseren Höhen (so um die 36 km)?

• Dort wurde es in den letzten Jahren ja immer kälter! Bis … … … .

• Wenn sich dieser Trend aber in den nächten Jahren weiter umgekehrt
   fortsetzen würde, was hat das für einen Einfluss unten?


Konkret kann ich dir leider keine Antworten geben, da ich mich mit der Materie zu wenig auskenne.
Aber du kannst ja nicht solche Statistiken leugnen:
http://weltenwetter.wordpress.com/2008/ ... des-nipcc/
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 0430075231
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 0923192511

Grosse Höhen? Keine AHnung.

Aber beispielsweise den Meeresspiegelanstieg halte ich für einen guten Indikator der steigenden Temperatur.

Aber wie gesagt, kenne ich mich damit zu wenig aus, um wirklich urteilen zu können/dürfen.
Bin wohl zu stark von den Medien beeinflusst.

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Alfred
 
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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Alfred » Do 21. Jul 2011, 17:08

Sali @Cédric

Ich leugne ja nicht, sondern habe nur Fragen!

Grüess, Alfred

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Uwe/Eschlikon
 
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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Uwe/Eschlikon » Mi 17. Aug 2011, 06:45

Hallo

Totholzfunde im Eis: Wie kommen Baumstrunke oder Stammreste ins Eis von Gletschern oberhalb der heutigen Baumgrenze?
Woher stammen die Baumstämme, die bei Grabarbeiten beim Bau den Skiliftanlagen auf der Fiescheralp (ob Fiesch/VS) auf 2300-2700m zum Vorschein kamen?

Antwort: Die Baumgrenze war in früheren Zeiten (zB. frühes Mittelalter) über Jahrzehnte, wenn nicht über Jahrhunderte um mehrere hundert Meter höher als heute, und das hat nichts mit der (späteren) Beweidung der Alpen zu tun (ein unlogisches Argument gegen eine höhere Baumgrenze).

Grüsse, Uwe

lukasm
 
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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon lukasm » Mi 17. Aug 2011, 08:49

Hallo Uwe

Dies ist keine neue Feststellung. Es gab wiederholt Zeiten, da war die Baumgrenze massiv höher (mitum ermöglichte das gerade die grosse Ausdehnung des römischen Reichs im Optimum der Römerzeit um das Jahr 0).

Dazu auch:
Bild
http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/09/gletscherfunde2.jpg

Oder auch hier beschrieben:
http://books.google.ch/books?id=cjETRCA ... &q&f=false

Viele Grüsse

Lukas
Der Donner erschüttert die heitere Bläue des Himmels,
Weil hochfliegende Wolken im Äther einander sich stoßen,
Wenn in der Mitte sie stehn von entgegengerichteten Winden.

aus "De rerum natura", 1. Jh. v. Chr. (Titus Lucretius Carus, Lukrez)

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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Alfred » Mi 17. Aug 2011, 10:00

Hoi zäme
Off Topic
Man sollte doch in der Klimadebatte auch noch die Leute aus den Textilmuseen zu rate ziehen, ob auf
der Alpennordseite, als die Römer da waren, das junge Gemüse auch mit «bluttem Buch» herumlief.
Wenn ja, wäre das doch auch ein eindeutiges Indiz.

Gruss, Alfred
Zuletzt geändert von Alfred am Mi 17. Aug 2011, 10:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Uwe/Eschlikon » Mi 17. Aug 2011, 11:15

Dies ist keine neue Feststellung


Ja, ich weiss. Aber es gibt nicht wenige, die diese Tatsache als "unbewiesen" in Abrede stellen, um quasi die Einmaligkeit der derzeitigen Erwärmung zu unterstreichen!

Gruss, Uwe
Zuletzt geändert von Uwe/Eschlikon am Mi 17. Aug 2011, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.

Michael (Gränichen)
 
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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Michael (Gränichen) » Mi 17. Aug 2011, 13:53

Nun, die Baumgrenze lässt sich leider nur schlecht als Argument in der Diskussion um den "globalen" Klimawandel brauchen. Denn zB. in der http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit war der tropische Pazifik deutlich kühler. Ausserdem sind die Ursachen dieser Erwärmung auch relativ klar. Und unter anderem deshalb ist die heutige Erwärmung einmalig. Weil die Ursache davon grösstenteils die Zunahme an CO2 in der Luft ist.
Wer englisch spricht, kann sich zB auf dieser Seite gut informieren: http://www.skepticalscience.com/

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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Uwe/Eschlikon » Mi 17. Aug 2011, 15:19

Hallo

Wirklich sehr interessant ist auch folgender Artikel zu lesen, mitsamt allen angehängten Kommentaren zum Thema ;)

http://www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/eisbohrkerne-und-pflanzenstomata-der-historische-co2-gehalt-der-atmosphaere-war-oft-deutlich-hoeher-als-280-ppm/

Gruss, Uwe

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Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon Andreas -Winterthur- » Di 23. Aug 2011, 00:02

Gähn. Klassisches Klimaskeptiker-Elaborat. Zum Glück gibt's wikipedia, da kann man sich gleich mal informieren was das für ein Grüppchen ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Europäisches_Institut_für_Klima_und_Energie

Solche Clubs werden meistens von Industrie-Lobbys gesponsert. Dazu ein Ausschnitt aus dem wiki Artikel:

EIKE legt keine Unterlagen zur eigenen Finanzierung vor. Im Unterschied zum US-Vorbild[3] und Kooperationspartner[12] CFACT, das 2008 mit fast 600.000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil gehörte[1], wird nach eigenen Aussagen EIKE's Budget ausschließlich durch private Kleinspenden bestritten[3]


Da halte ich mich doch lieber an die Erkenntnisse der tausenden Forscher des IPCC.

Aber in Zeiten der überall erstarkenden tea-partys ist es natürlich voll en vogue offiziellen Institutionen und deren Forschungsergebnissen an den Karren zu fahren. Kostet ja alles zu viel. Weg mit dem Zeugs, abbauen und überlassen wir das Forschen irgendwelchen skurilen Vereinen (mit ihren potenten Geldgebern im Hintergrund).

Gruss Andreas
“Some people are weather wise, but most are otherwise” Benjamin Franklin

urbi
 

Re: Extremereignisse und Klimaänderungen

Beitragvon urbi » Di 6. Sep 2011, 16:58

sueddeutsche.de
Klimawandel — Rücktritt wegen schlechter Klimastudie
Der Peer-Review-Prozess seiner Redaktion hätte "fundamentale methodische Fehler und falsche Behauptungen" finden sollen; die Studie sei höchstwahrscheinlich in beiden Aspekten bedenklich. "Das Problem, das ich mit dem Paper sehe, ist nicht, dass es einen Minderheitsstandpunkt vertritt, sondern dass es die wissenschaftlichen Argumente seiner Kontrahenten im Wesentlichen ignoriert."


Zitat Süddeutsche:
Wissenschaftler der University of Alabama in Huntsville haben im Fachmagazin Remote Sensing behauptet, die vom Weltklimarat IPCC verwendeten Klimamodelle würden von übertriebenen Temperatursteigerungen ausgehen. Doch ihr Artikel wurde in der Redaktion offenbar nicht ausreichend geprüft.

Gruss
Urbi

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